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Unter die Räder gekommen...

TuS 05 Daun - HSG Mertesdorf-Ruwertal
24 : 35 (11 : 14)

In dieser Höhe nicht erwartet kassiert der TuS Daun eine klare Niederlage gegen den starken Aufsteiger aus dem Ruwertal! „Enttäuscht und sauer“, umschrieb TuS Trainer Markus Willems seine Stimmungslage nach dem Abpfiff. Seine Jungs setzten alle Vorgaben, die im Training und in der Vorbesprechung gegeben wurden einfach nicht um. „Das war eine Katastrophe, vor allem die in die falsche Richtung ausschlagende Aggressivität habe ich so nicht von meinen Spielern erwartet“, schimpfte Willems.

Daun wollte kompakt in der Abwehr in einer 6:0 Formation auf die Wurfhand des Gegners fixiert, decken. Doch die Spieler agierten viel zu passiv, bewegten sich schlecht und Torhüter Steffen Lang bekam nach den ersten zwei gehaltenen Bällen, von seinem Deckungsverband alleine gelassen, keine Hand mehr an den Ball. Im Angriff kauften die Ruwertaler Jungs dem Gastgeber den Schneid ab, zwangen die Gastgeber zu unvorbereiteten Schüssen aus dem Rückraum.

Bis zum 6:5 in der 11. Minute legten die Gastgeber vor, dann ging der Gast mit drei Treffern in Folge erstmals mit 6:8 in der 15. Minute in Führung und gab diese Führung nicht mehr ab. Über 7:12 verteidigten die Gäste ihren Vorsprung bis zur Pause zum 11:14. „Zu diesem Zeitpunkt konnten wir froh sein, nicht noch höher zurück zu liegen, die HSG hatte gut verteidigt und clever im Angriff gespielt, doch zahlreiche Chancen liegen lassen“, fand der TuS Coach.

Es folgte die „lauteste Halbzeitansprache, die ich je gehalten habe. Regelrecht angebrüllt habe ich meine Spieler und die fehlende Aggressivität eingefordert. Doch der Schuss ging nach hinten los. Es wurde von unserer Seite unsportlich. So konnte Bene Rattay froh sein, für seinen Griff von hinten in den Arm seines Gegenspielers nur die Zeitstrafe zu bekommen“, urteilte Willems. Es folgten berechtigte Strafen gegen Pat Brümmer und Igor Rahn innerhalb einer Minute (31.) So spielten die Gastgeber jetzt in dreifacher Unterzahl. In der 33. Minute kassierte dann Mani Schnupp die rote Karte nach einem Foul an seinem Gegenspieler auf Aussen und das war für Dauns Trainer Markus Willems die spielentscheidende Szene! In dieser Phase waren dann auch die Schiedsrichter überfordert. So wurde die verbale Entgleisung eines Gästespielers nach einem Foul von Pat Brümmer überhaupt nicht geahndet. Insgesamt verlor das Schiedsrichtergespann Richard Rosteck und Ernst Ebert ihre Linie der ersten Minuten mit zunehmender Spieldauer, aber auch in ihrem Auftreten zu Kritik Anlass gaben.

Beim 14:21 in der 39. Minute legte Willems die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, doch spätestens beim 14:23 in der 42. Minute war die Begegnung entschieden. Erstmals führten die Ruwertaler beim 20:30 in der 50. Minute mit 10 Treffern. Am Ende feierte das Team von Trainer Paddy Wagner einen klaren 23:35 Auswärtserfolg.

„Auf unserer Seite waren die Ausfälle von Julian Keitsch und Bassi Präder nicht zu kompensieren. Um die Eskalation in unserem Spiel zu vermeiden, habe ich nach der hektischen Phase zu Beginn der zweiten Hälfte die jungen Spieler eingesetzt, die wieder System in unser Spiel brachten. Das hat ordentlich ausgesehen. Der Sieg der HSG ist völlig ok und wir sollten die Niederlage als Warnsignal sehen und den Tabellenstand nicht überbewerten“, sagt Willems.

„Nach den fehlenden Trainingseinheiten und der wenigen Wettkampfpraxis eine überzeugende Leistung meiner Jungs, die aber einfach zu viele Chancen liegen liessen. Daun war im Rückraum einfach zu unbeweglich und torgefährlich. Immer wieder suchte die Mannschaft den Erfolg über die Nahwurfzone. Die geschlossene Mannschaftsleistung meines Teams hat mich überrascht. Herausheben will ich Philipp Simon für eine Bombenabwehrleistung und Torhüter Thomas Frisch, der eine ordentliche Leistung abrief. Alex Kuhfeld bekam die Dauner Abwehr nie in den Griff. Wir haben variabel im Rückraum gespielt, lange auf die Chance gewartet und gezeigt, dass wir auch ohne Michael Stein zurechtkommen. Die im zweiten Spielabschnitt eingewechselten Dauner Spieler haben eine gute Perspektive“, lobte HSG Trainer Paddy Wagner.  

TuS: Lofi und Lang – Eich (1), Schnupp (3), L. Willems (2), M. Otto (2), H. Otto (8/4), J. Willems (1), Brümmer (3), Rattay, Wheaton (1), Keil, Rahn (2), Tran

HSG: Frisch T. und Roth - Simon (3), Wenzel (1), Straub (1), C. Schröder (7), Kuhfeld (10/2), A. Schröder (5), Frisch M. (2), Backendorf (2), Malmedy (2/1), Zock (2)

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