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Mannschaft überhört Warnung des Trainers...

TuS 05 Daun - TV Welling
25 : 26 (12 : 12)

Eindringlich gewarnt hatte Dauns Trainer Markus Willems vor den beiden anstehenden Spielen gegen Welling und Urmitz, in denen die Eifelaner nach Ansicht ihres Trainers mehr unter Druck stehen sollten, als in den vorhergehenden Aufgaben..

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und dabei die beiden gefährlichsten Angreifer aus Welling, Kai Schäfer und Maximilian Adams in den Griff bekommen“, hatte Willems vor dem Spiel gefordert. Das aber gelang den Eifelanern nicht und so waren Kai Schäfer (9) und Maximilian Adams (6) mit insgesamt 15 Treffern die Garanten für den Gästesieg. Besonders Schäfer bekam die Gastgeberabwehr im Mittelblock nicht in den Griff. Immer wieder ließ man sich von Schäfer hinten reindrücken, bekämpfte ihn nicht offensiv. „Vielleicht hätte ich hier im Mittelblock wechseln sollen, ebenso im Torhüterbereich“, meinte Willems selbstkritisch.

Von Anfang an verlief die Begegnung völlig ausgeglichen bei wechselnden Führungen. „In den Anfangsminuten war auf beiden Seiten eine hohe Fehlerquote zu verzeichnen“, klagte Willems. Beim 9:7 in der 21. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch Daun legte auf 12:8 in der 27. Minute vor, um dann bis zur Halbzeit den Ausgleich zu kassieren.

„Gerade beim 12:8 hatten wir mehrere Chancen, uns noch deutlicher abzusetzen, nahmen uns in dieser Phase Würfe, die wir uns nicht nehmen durften“, schimpfte der TuS Coach. Auch nach dem Wechsel führten die Eifelaner ständig, über 17:15 in der 41. Minute bis 21:19 in der 49. Minute. Daun schien auf dem Weg, den nächsten Erfolg einfahren zu können, doch vier Treffer in Folge drehten die Begegnung zum 21:23 in der 52. Minute. Nach der Auszeit nahm Daun Schäfer und Adams in Manndeckung, doch es blieb dabei: im Angriff war die Mannschaft einfach zu viele Bälle weg. Daun stemmte sich gegen die drohende Niederlage, ging sogar beim 25:24 durch Pat Brümmer in der 57. Minute in Führung, um dann trotz Überzahl den erneuten Führungstreffer der Gäste zum 25:26 genau 85 Sekunden vor dem Ende zu kassieren.

Die große Ausgleichschance ließen die Eifelaner dann 55 Sekunden vor dem Abpfiff durch Hennig Otto, der bislang vom Punkt so treffsicher agierte, die Siebenmeterchance liegen, die Gäste nahmen nochmals die Auszeit. Dauns Torhüter Steffen Lang entschärfte den letzten Ball der Gäste, spielte den langen Paß auf den am gegnerischen Kreis stehenden Daniel Eich, der bei der Ballannahme gestört wurde, doch der Ball fiel Pat Brümmer praktisch vor die Füße und als Brümmer seine Chance nutzen wollte, erkannte der Schiedsrichter auf vorheriges Foulspiel und damit war die Begegnung zugunsten der Gäste entschieden.

„Es war fast klar, dass wir die Spannung aus den letzten Spielen so nicht mit in dieses Spiel nehmen sollten. Ohne die Leistung von Welling schmälern zu wollen, muss ich feststellen, dass wir es selbst in der Hand hatten. Allein aus dem linken Rückraum schossen wir 17 Fahrkarten! Im zweiten Spielabschnitt hatten wir immer wieder die Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Das Remis wäre durchaus gerecht gewesen, doch wir haben uns dämlich angestellt. Letztlich war die Niederlage ein heilsamer Warnschuss. Es ist wirklich Schade! Mit einem Sieg wären wir weit von der Abstiegszone weg, doch die Mannschaft ist intakt und die Niederlage kein Beinbruch. So gab es auch nach dem Spiel keinerlei Schuldzuweisungen“, resümierte Willems.

TuS: Lang und Lofi – Eich (2), Keitsch, Schnupp (3), Otto (8/3), Brümmer (4), Präder (5), Rattay, Wheaton (2), Keil (1), Rahn, Tran

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