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Mertesdorf-Ruwertal war eine Festung...

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS 05 Daun
32 : 25 (17 : 14)

Die Ruwertal Halle wird zur Festung in der Rheinlandliga! Das Team von Trainer Paddy Wagner setzte sich im Lokalderby gegen den Gast aus der Eifel klar durch und bestätigte damit auch den Pokalerfolg vor Saisonbeginn an gleicher Stelle.

Die Gäste konnten aufgrund von Verletzung und Erkrankungen Sascha Weber, Bene Rattay, Igor Rahn und Stefan Keil nicht einsetzen.

„Wir haben die Anfangsphase völlig verschlafen“, klagte Gästetrainer Markus Willems, der beim 6:1 in der 8. Minute die Auszeit nahm und die Abwehr umstellte. Bis zu diesem Zeitpunkt bekam der Dauner Abwehrverband den starken Christian Schröder auf der Spielmacherposition der Gäste nicht in den Griff, folgerichtig ordnete Willems die Manndeckung gegen Christian Schröder und Andreas Schröder an, es folgte später eine weitere kurze Deckung gegen Michael Stein. Gegen die defensive 6:0 Deckung der Ruwertaler, in der im Mittelblock Michael Stein und Andreas Schröder kaum zu überwinden waren, taten sich die Gäste aus der Eifel sehr schwer, waren aus dem Rückraum nicht torgefährlich genug und mussten so immer wieder versuchen, in die Nahwurfzone vorzudringen und „da tut es bekanntlich mehr weh“, meinte HSG Trainer Wagner. Kam es zum Abschluss des Dauner Rückraums erledigte HSG Torhüter Daniel Roth den Rest. Angetrieben von einem starken Manfred Schnupp gelang den Eifelanern das 9:7 in der 14. Minute, ehe die Gastgeber mit drei Treffern in Folge zum 12:7 den alten Abstand wiederherstellten.

In der 22. Minute kassierte HSG Spieler Andreas Backendorf nach einem Foul an Dauns Manfred Schnupp nach Ansicht von Dauns Trainer Markus Willems "lediglich" die Zeitstrafe. „Mani bekam einen Schlag auf die Nase, die stark blutete und er deshalb 20 Minuten behandelt werden musste. Die Ruwertaler spielten eine harte und aggressive, keinesfalls aber unfaire Deckung, doch hier musste das für mich schwache Schiedsrichtergespann Johann und Röhrig eine andere Entscheidung treffen. Letztlich trugen meine Spieler mit ihrem Verhalten dazu bei, dass die Begegnung nicht eskalierte“ meinte der TuS Trainer, dessen Team bis zum Pausenpfiff die klarsten Chancen liegen ließ, darunter drei Siebenmeter.

„Das Foul gegen Schnupp war nicht beabsichtigt, sondern eine eher unglückliche Situation, in der der Dauner gegen das Knie von Thomas Billen fiel. Die Schiedsrichter ließen viel zu, aber auf beiden Seiten“, meinte Wagner, der mit der Trefferausbeute des ersten Spielabschnitts zufrieden war: „17 Treffer bei 21 Versuchen! Ich habe von meinen Spielern mehr Konzentration im Abschluss eingefordert und das hat die Mannschaft konsequent verfolgt. Immer wieder haben wir geduldig auf unsere Chance gewartet“.

Nach dem Wechsel war es auf Gastgeberseite Andreas Backendorf, der mit guten Aktion auf der Rechtaussenposition für Gefahr sorgte und treffsicher war. Michael Stein bekam die Dauner Abwehr einfach nicht in den Griff, körperlich war Stein seinen Gegenspielern weit überlegen. Beim 27:18 in der 44. Minute war die Begegnung zugunsten der Ruwertaler entschieden. Dauns Bassi Präder zog sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine wohl schwere Fußverletzung zu.

„Das tut mir für Bassi sehr leid. Bis dahin hat er meiner Mannschaft das Leben schwergemacht. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht so schlimm ist“, zeigt sich Wagner als fairer Sportsmann. In den Schluss Minuten versuchten die Gäste mit einer offensiven Deckung die Resultatsverbesserung.

HSG: Meyer und Roth – C. Schröder (5), A. Schröder (3), Wenzel (2), Billen (2), Backendorf (6), Stein (10), Frisch, Zock (1), Malmedy (3/3)

TuS: Lofi und Lang – Eich (1), Keitsch, Schnupp (6), Willems L. (1), M. Otto, H. Otto (5), Brümmer (8/2), Präder (2), Rattay, Wheaton (2), Rahn

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